Was wird verglichen, und wie entsteht die Prognose?
Daten: Die Seite fragt alle 30 Sekunden die offiziellen Ergebnisseiten der Kommunen ab (votemanager). Alle Zahlen sind vorläufig, maßgeblich sind die Veröffentlichungen der Wahlleitungen. Ein Klick auf „Quelle“ führt direkt dorthin.
Je Gebiet zwei Wahlen: die Vertretung (Stadt- oder Gemeinderat, Kreistag, Regionsversammlung) und die Direktwahl (Bürgermeister*in, OB, Landrät*in, Regionspräsident*in). Jede Wahl wird nur mit derselben Wahl verglichen: der Rat 2026 mit dem Rat 2021, die Direktwahl mit der letzten Direktwahl, soweit sie am 12.09.2021 stattfand. Der kleine Strich in den Parteibalken markiert das Ergebnis von 2021, bei den Direktwahlen markiert er die 50-%-Grenze.
Prognose: Grundlage ist das Grünen-Ergebnis im Rat bzw. Kreistag 2021, und zwar für jeden einzelnen Wahlbezirk (in Landkreisen für jede Gemeinde). In den schon ausgezählten Bezirken wird verglichen, wie die Grünen dort 2026 im Verhältnis zu 2021 abschneiden. Dieses Verhältnis wird auf die fehlenden Bezirke übertragen. So verzerrt es die Prognose nicht, wenn zuerst Hochburgen oder Dörfer melden. Bei den Direktwahlen dient das Rats- bzw. Kreistagsergebnis 2021 nur als Landkarte der grünen Stärke; wie weit die Kandidatur darüber oder darunter liegt, misst die Seite aus den ausgezählten Bezirken. Die Spanne (±) enthält Zufallsstreuung und einen Modellfehler. Getestet mit den Wahlen 2021 in Lüneburg, Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und der Region Hannover. Eine Prognose erscheint ab drei ausgezählten Bezirken und nur, wo sich die Bezirke von 2026 denen von 2021 zuordnen lassen.
Stichwahl: Wer bei einer Direktwahl mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält, ist gewählt. Sonst treten die beiden Erstplatzierten am 27. September in einer Stichwahl gegeneinander an.